Geschäftsstelle

 

Die Geschäftsstelle des Modellprojektes Gesundheitsregionplus Erlangen-Höchstadt – Stadt Erlangen wurde zwischen den einzelnen Gebietskörperschaften aufgeteilt.

Eine zentrale Aufgabe im Rahmen des Modellprojektes „Gesundheitsregionplus Erlangen-Höchstadt- Stadt Erlangen“ ist die Zusammenführung der zwei Gebietskörperschaften Landkreis Erlangen-Höchstadt und Stadt Erlangen, die sich in ihren Strukturen, ihrer Bevölkerung und Versorgungslage unterscheiden. Bei aller Bündelung von Themen benötigen beide Kommunen eine, ihrem Bedarf gerechte Zielgruppenberücksichtigung, räumliche Orientierung im Sinne des Settingansatzes und den Einbezug der jeweiligen Multiplikatoren vor Ort.

Um diesen Besonderheiten gerecht zu werden, wurde die Geschäftsstelle zu 50% in der Stadtverwaltung und 50% im Landratsamt zu verortet. Bestehende Netzwerke können leichter einbezogen werden, neue Akteure und verwaltungstechnische Unterstützung gewonnen werden. Nach der partizipativen Erarbeitung der Netzwerkstrukturen stellt einen unauffälligen aber wichtigen Teil der derzeitigen Aktivitäten der Geschäftsstelle die Implementierung von Gesundheit als Querschnittsthema auf verschiedenen Ebenen von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft dar. Als Teilerfolg kann in diesem Prozess berichtet werden, dass sich das Amt für Statistik der Stadt Erlangen bereit erklärt hat, in Zukunft Fragen zur Gesundheit in die jährliche Bürgerbefragung aufzunehmen.

Ebenso unterstützt Dr. Klaus Geiselhart vom Institut für Geographie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg das Projekt der Gesundheitsregionplus mit Studenten-/ innen seines Masterstudienganges bei der Umfrage zur Ist-Stand- und Bedarfsanalyse.

Gemeinsame Gesundheitskonferenz:

Nach der Gründung von Arbeitsgruppen, gegliedert an das Lebensphasenmodell des Kooperationsverbands gesundheitliche Chancengleichheit, konnten Betroffene mit zahlreichen professionellen Akteuren aus verschiedensten Ressorts und Zuständigkeiten an Visionen, Strategien und deren Umsetzung zusammenarbeiten. Die einzelnen Arbeitsgruppen haben Visionen entwickelt, eine Stärken-Schwächen-Analyse für die Region durchgeführt und konkrete Handlungsempfehlungen für die Zukunft erarbeitet.

Diese sollen im Rahmen der nächsten Gemeinsamen Gesundheitskonferenz am 7. Februar 2017 von 14 -17 Uhr vorgestellt und im Rahmen einer Open-Space weiter vertieft werden. Bitte merken Sie sich diesen Termin bereits heute vor.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und wünschen uns, Ihr Interesse an nachhaltigen Lösungen von Gesundheitsversorgung und –förderung aufrecht zu erhalten.

Für Nachfragen oder Anregungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Geschäftsstelle Zsuzsanna Majzik und Sebastian Gmehling