Konzept

Das Modellprojekt  „Gesundheitsregionplus Erlangen-Höchstadt- Stadt Erlangen“  ist ein weiterführender Baustein auf dem Weg in eine gemeinsame Gesundheitsregion, die die Kommunen des Landkreises Erlangen-Höchstadt und der Stadt Erlangen inhaltlich, aber vor allem auch formal zusammenführt. Zentrale Handlungsfelder sind Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung, die beide in Erlangen-Höchstadt und Erlangen in vielfältigster Weise fest etabliert sind, wenn auch ohne eine gemeinsame, konzeptionelle Leitlinie und mit wenig inhaltliche oder strukturelle Abstimmung. Ziel sind integrierte Handlungskonzepte, die alle erforderlichen Akteure/Innen (Leistungserbringer/-betroffene, Kooperationspartner/innen, Behördenvertreter/Innen etc.) in dessen Planung und Umsetzung einbeziehen. Integrierte Handlungskonzepte ermöglichen planmäßiges Handeln zur Bewältigung neuer (z.B. demographischer) Herausforderungen bei sinnvoller Einsetzung begrenzter Mittel. Sprechen wir vom Ausbau von Gesundheitsregionen, geht es zunächst um die Stärkung der Vernetzung auf kommunaler Ebene.

Eine zentrale Aufgabe ist die Zusammenführung der zwei Gebietskörperschaften Landkreis Erlangen-Höchstadt und Stadt Erlangen, die sich in ihren Strukturen, ihrer Bevölkerung und Versorgungslage unterscheiden. Bei aller Bündelung von Themen benötigen beide Kommunen eine, ihrem Bedarf gerechte Zielgruppenberücksichtigung, räumliche Orientierung im Sinne des Settingansatzes und den Einbezug der jeweiligen Multiplikatoren vor Ort. Um diesen Besonderheiten gerecht zu werden. wurde die Geschäftsstelle zu 50% in der Stadtverwaltung und  50% im Landratsamt verortet. Bestehende Netzwerke können leichter einbezogen werden, neue Akteure und verwaltungstechnische Unterstützung gewonnen werden.