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Gemeinsam gegen Armut und für mehr Gesundheit: Rückblick auf die Gemeinsame Gesundheitskonferenz 2024
Am 18. Oktober 2024 fand die Gemeinsame Gesundheitskonferenz der Gesundheitsregion plus Erlangen-Höchstadt und Erlangen statt. Die Konferenz ist ein zentraler Treffpunkt für Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen, politische Entscheidungsträger und Interessierte. Unter dem Titel „Armut, Gesundheit und die kommunale Verantwortung“ bot die Veranstaltung spannende Einblicke und praxisorientierte Ansätze zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit.
Highlights der Konferenz
- Impulsvortrag: Dieter Rosner, Referent für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Erlangen, zeigte eindrucksvoll, wie Armut und Gesundheit miteinander verknüpft sind. Er beleuchtete die Zusammenhänge zwischen Bildung, Arbeit und Sozioökonomie und gab wertvolle Denkanstöße für die kommunale Verantwortung.
- Praxisberichte und Projekte: Die Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus präsentierte ihre Arbeit, darunter innovative Initiativen wie die Hebammenzentrale, das Online-Portal WasWieWo.de und das Bewegungsprojekt Höchstadt goes fit.Die Konferenz ist ein zentraler Treffpunkt für Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen, politische Entscheidungsträger und Interessierte.
- Arbeitsgruppen: Unter dem Titel „Handlungsbedarfe und Handlungsmöglichkeiten zum Thema Armut und Gesundheit in ERH & ER“ diskutierten die Teilnehmenden in drei Gruppen:
- Die Erweiterung und Stärkung von Netzwerkstrukturen, um mehr gesundheitliche Chancengleichheit zu erreichen.
- Strategien, um von Armut betroffene Zielgruppen besser zu erkennen und zu erreichen.
- Den Einfluss von Armut in der Region sichtbarer zu machen und die damit verbundenen Herausforderungen zu thematisieren.
Ergebnisse und Ausblick
Die Konferenz hat gezeigt: Vernetzung, Kooperation und zielgerichtete Ansätze sind der Schlüssel, um gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern. Neben der Stärkung bestehender Netzwerke wie dem Arbeitskreis Alleinerziehende und dem Seniorenbeirat, wurden neue Impulse gegeben, etwa die Einbindung generationsübergreifender Ansätze oder der Ausbau digitaler Informationsportale wie WasWieWo.de.
Einigkeit herrschte darüber, dass die gemeinsame Gesundheitskonferenz ein wertvolles Instrument für den Dialog zwischen Politik, Sozialarbeit und Gesundheitsakteuren bleibt.